Wissenswertes zur Geschichte der Enkaustikmalerei
Enkaustik kommt vom griechischen "einbrennen","mit Feuer erwärmen".
Es wurde nachgewiesen, dass vor 3500 Jahren Farben aus Pflanzen und Erde gegen Wetter- und Umwelteinflüsse haltbar gemacht wurden, indem man sie mit Bienenwachs gemischt oder überstrichen hatte.
Das Malen war damals sehr aufwendig, weil es keinen Malergrund, wie zum Beispiel Leinwand und Papier, gab. Stattdessen wurde auf Holz, Elfenbein oder auf Steinplatten gemalt. Die Farbe wurde über dem Feuer erhitzt und dann mit Spachteln aufgetragen. Die Farbe war ein Wachsfarbgemisch.
Die Mumien in Ägypten, sowie auch Wandmalereien, wurden mit diesem Verfahren bemalt.
Diese alte Enkaustikmalkunst ist heute noch in London, Kairo, Pompeji und in München zu sehen.
Im Mittelalter wurde die Wachsmalerei durch Ölfarben abgelöst. In der neueren Zeit versuchten sich Picasso, Franz Mark,... an Enkaustik.
Heute ist Enkaustik ein Hobby. Diese Malrichtung wurde erst vor einigen Jahren wiederentdeckt. Da es jeden durch seine leuchtenden Farben und Gestaltungsmöglichkeiten beeindruckt und auch ohne künstlerische Fähigkeiten tolle Werke entstehen, wird es sogar auch für Therapiezwecke genutzt.








